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Sonntag, 10. Mai 2009

Verknüpfungen erstellen

Link, Alias, Verknüpfung - unterschiedliche Namen für die gleiche Sache. Es geht darum, von einer Datei, einem Ordner oder auch einem Programm ein Abbild zu erstellen, welches von einem anderen Ort im Dateisystem aus angesprochen werden kann. Unter Linpus Linux auf dem Aspire One wird in der deutschen Version der Begriff Verknüpfung verwendet, wie auch in den meisten anderen deutschsprachigen Linux-Distributionen. Eine Verknüpfung ist nicht zu verwechseln mit einer Dateikopie; eine Verknüpfung ist immer vom Original abhängig. Wird das Original gelöscht, nützt die Verknüpfung auch nichts mehr.

Besonders interessant werden Verknüpfungen bei den im vorherigen Beitrag besprochenen automatisch gemounteten Partitionen. Diese sind im Dateimanager nicht von selbst sichtbar. Nehmen wir an, Sie haben auf der Datenpartition einen Ordner Dokumente, auf den Sie auch unter Linpus zugreifen möchten. Während unter Ubuntu ein Rechtsklick auf ein Icon eine Option Verknüpfung erstellen präsentiert, ist diese Funktion unter Linpus Linux ein wenig versteckt.

Öffnen Sie den Dateimanager und geben Sie in der Adresszeile den Mountpoint der gewünschten Partition ein, z.B. /media/data. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf den Ordner, von dem Sie eine Verknüpfung erstellen möchten und wählen Sie das Untermenü Senden an und dort den Eintrag Arbeitsoberfläche.

Damit wird eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellt. Das nützt unter Linpus allerdings wenig, da dort nicht der Desktop, sondern der Launcher zu sehen ist.

Jetzt navigieren Sie im Dateimanager zurück zu Ihrem Benutzerordner. Am Einfachsten geht das mit einem Klick auf den blauen Balken des Eintrags Eigene Disk. Öffnen
Sie dort den Ordner Desktop, Sie werden darin die soeben erstellte Verknüpfung finden. Auf dem Ordner-Icon befindet sich ein Emblem, das symbolisiert, dass es sich hierbei um eine Verknüpfung handelt.

Ziehen Sie diesen Ordner auf den Eintrag Dokumente in der Seitenleiste. Sie werden bemerken, dass damit die Verknüpfung nicht verschoben, sondern dupliziert wird. Sie können die erste Verknüpfung im Ordner Desktop löschen und die duplizierte Verknüpfung im Ordner Dokumente umbenennen, z.B. in Gemeinsame Dokumente. Der Name des Originals wird dadurch nicht beeinflusst. Wenn Sie die Verknüpfung mit einem Doppelklick öffnen, sehen Sie den Inhalt des Originals auf der Partition data. Die Anzeige des freien Speicherplatzes in der Statuszeile des Dateimanagers wird entsprechend angepasst.

Wiederholen Sie diesen Vorgang für jeden Ordner der anderen Partition, den Sie in Ihren Benutzerordner einbinden möchten. Natürlich können Sie so auch den kompletten Mountpoint data in Ihrem Benutzerordner ablegen.

Das Ablegen eines Ordners in der Seitenleiste mit der Option Lesezeichen ist übrigens nur temporär bis zum nächsten Systemstart.

Freitag, 24. April 2009

Screenlets für Linpus

Eine der oft kopierten und doch nie so ganz erreichten Funktionen von Mac OS X sind die Widgets. Es handelt sich dabei um Miniprogramme, die auf Knopfdruck über den aktuellen Bildschirm gelegt werden. Unter Windows und Linux geht das nicht ganz so elegant, dort werden die kleinen Progrämmchen auf dem Desktop abgelegt. Sie sollen in etwa das darstellen, was auf einem realen Schreibtisch (desktop) so herum liegt: Kalender, Notizen, Zeitungsseiten, Adressbuch.

Unter Linux heissen die Widgets Screenlets bzw. Universal Applets und stehen für viele Distributionen zur Verfügung. Dummerweise aber nicht für das Linpus Linux zugrunde liegende Fedora 8. Trotzdem muss der Aspire One nicht ohne die Schreibtischprogramme auskommen:


Auf dem Bildschirmfoto sehen Sie oben verschiedene Systemanzeigen (CPU-Auslastung, Arbeits- und Auslagerungsspeicher, Festplattenbelegung und Batteriekapazität). Unter dem Launcher wurden ein Wetter-Applet, eine Digitaluhr und ein Internet-Radio abgelegt. Wie auf dem realen Schreibtisch ist auch hier die Kunst, die Dinge so zu platzieren, dass sie nicht die Sicht auf die eigentliche Arbeitsumgebung verdecken.

Um die Screenlets zu installieren, besuchen Sie die Screenlet-Website und wählen dort die Seite Downloads. Unter dem Kästchen für die Ubuntu-Version gibt es einen Link Other Major distro packages, auf den Sie klicken. Es öffnet sich dann ein Dateiverzeichnis, in dem Sie auf das Unterverzeichnis für Fedora 9 verzweigen und dort wiederum in das Verzeichnis i386. Laden Sie dann die Datei screenlets-0.1.2-18.1.i386.rpm herunter. Da es sich um eine RPM-Datei handelt, können Sie die Installation mit einem Doppelklick auf die heruntergeladene Datei beginnen.

Nach der Installation steht im Desktop-Menü unter Zubehör ein Programm Screenlets zur Verfügung. Hier können Sie unter einer Vielzahl von Miniprogrammen auswählen und entscheiden, ob diese auch nach einem Neustart angezeigt werden sollen.

Die eigentliche Konfiguration der Applets geschieht durch deren Pulldown-Menü am oberen rechten Rand bzw. den Eintrag Preferences im Kontextmenü (rechter Mausklick auf das Applet). Fast jedes Applet weist unterschiedliche Themen auf oder andere Möglichkeiten, die Gestaltung dem persönlichen Geschmack anzupassen. Darüber hinaus lässt sich die Grösse der Applets verändern.

Da die Software nicht für Fedora 8 geschrieben wurde, kann es gelegentlich zu Problemen mit dem transparenten Hintergrund der Applets kommen. Diese verschwinden generell beim Bewegen des Applets oder anderen Fenstermanipulationen. Vergessen Sie nicht, die Option Keep Above für jedes einzelne Applet abzuwählen, damit sie von offenen Fenstern verdeckt werden können. Diese Option finden Sie im Pulldown-Menü, Bereich Window.

Weitere Applets finden Sie auf der Screenlet-Website. Übrigens nagen diese Applets kaum an der Performance des Aspire One. Die hohe Systemauslastung im Bildschirmfoto oben liegt daran, dass zur Zeit der Aufnahme das Internet-Radio lief.

Wichtiger Hinweis:
Das Installieren einer Software, die eine höhere Systemversion voraussetzt, ist experimentell und kann zu unerwarteten Störungen des Systems führen. Bei den Screenlets kann es passieren, dass einzelne, zunächst korrekt dargestellte Applets beim nächsten Systemstart nicht mehr wie gewünscht funktionieren. Seien Sie sich bitte immer bewusst, dass es sich hier um eine Software handelt, die das Linpus Linux zugrunde liegende Fedora 8 nicht unterstützt.

Mittwoch, 25. März 2009

Storage Expansion ausschalten

Der linke Kartenschacht des Aspire One ist unter Linpus Linux für die Funktion Storage Expansion reserviert. Diese Funktion kann unterdrückt werden. Danach wird der Speicherplatz der dort eingelegten Karte nicht mehr dem internen Massenspeicher zugeschlagen und kann individuell mit Daten bestückt werden. Das ist im Prinzip nichts anderes, als die Funktion Erweitertmodus des Dateimanagers, nur dauerhaft.

Um die benötigte Einstellungsdatei zu ändern, geben Sie im Terminal folgende Befehlszeile ein:

sudo mousepad /etc/macles.cfg

Suchen Sie in der Einstellungsdatei die Zeile, die mit dem Text EXPUDI= beginnt (Zeile 3). Setzen Sie vor diese Zeile das Zeichen # (AltGr 3). Damit wird die komplette Zeile zum Kommentar, d.h. ihr Inhalt wird nicht ausgeführt. Sie können darüber eine weitere Zeile schreiben, die mit diesem Zeichen beginnt, und darin notieren, welche Änderung Sie zu welchem Zweck an der Originaldatei durchgeführt haben. So wird es später einfacher, die Änderung rückgängig zu machen.

Sichern Sie die Datei und starten Sie das System neu. Sie werden bemerken, dass die Meldung über eine verbesserte Erweiterungskarte ausbleibt. Andererseits öffnet sich auch nicht der Dateimanager wie beim Einlegen einer Karte in den rechten Schacht. Sie können die Karte also dauerhaft im Schacht belassen, ohne mit entsprechenden Systemmeldungen belästigt zu werden.

Im Dateimanager wird das Medium als SD/MMC-Laufwerk angezeigt. Melden Sie die Karte dort ab, bevor Sie sie aus dem Schacht entfernen.

Die Menüpunkte Standardmodus und Erweitertmodus des Dateimanagers funktionieren in einem auf diese Weise verändertem System übrigens nicht mehr.

Montag, 23. März 2009

Leiste ausblenden

Mitunter kann es bei dem kleinen Bildschirm des Aspire One wünschenswert sein, zusätzlichen Platz durch das Ausblenden der Leiste am unteren Bildschirmrand zu gewinnen. Das System bietet die Möglichkeit, die Leiste manuell oder auch automatisch auszublenden.

Für das manuelle Ausblenden befindet sich ganz links in der Leiste ein mit einem Pfeil gekennzeichneter Button. Diese Schaltfläche wird bei der Standardinstallation von Linpus Linux bereits aktiviert.

Um das automatische Ausblenden zu aktivieren, muss das Desktop-Menü auf Ihrem System aktiviert sein. Ist das der Fall, wählen Sie im Untermenü Einstellungen den Eintrag Verwaltung der Leisten aus.

Unter den Einstellungsmöglichkeiten der Leiste befindet sich die Option Automatisch ausblenden. Ist diese ausgewählt, blendet sich die Leiste aus, wenn sich der Mauszeiger nicht darüber befindet. Der gewonnene Platz steht nun dem Programmfenster zur Verfügung. Ein Balken am unteren Bildschirmrand weist auf die Leiste hin. Fährt man den Mauszeiger in diesen Bereich, so blendet sich die Leiste über dem aktuellen Bildschirminhalt ein.

Falls Sie den Button zum manuellen Ausblenden nicht benötigen, können Sie ihn im Auswahlpunkt ShowhideButton entfernen und so zusätzlichen Platz auf der Leiste gewinnen.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Neue Icons für Linpus

Die Icons, die Acer den bei der Grundinstallation im Launcher gezeigten Programmen mitgibt, sind mit Sorgfalt gestaltet. Detailliert gezeichnete Icons, abgestimmt auf die Hintergrundfarbe der jeweiligen Programmgruppe, die sich in einer einheitlichen Perspektive und mit einer dezenten Spiegelung präsentieren.

Doch schon mit den von Acer nachträglich zu beziehenden Programmen ist Schluss damit. Dann präsentiert sich ein unansehnliches Sammelsurium von Draufsichten und unterschiedlichen Perspektiven, von fotorealisitischen und grob gezeichneten Icons, mit mehr oder weniger deftigen Schatten statt Spiegelungen. Das grösste Ärgernis aber sind Programmicons, deren maximale Auflösung zu klein ist für die Darstellung im Launcher und die deshalb vom System vergrössert dargestellt werden. Das Ergebins sind unscharfe und grobpixelige Icons.

Im Internet gibt es eine schier unüberschaubare Anzahl an Iconsammlungen, die man für den Eigenbedarf kostenlos herunterladen darf. Keine davon entspricht allerdings den Original-Icons von Acer. Manche passen dennoch ganz gut dazu. Ideal wären ein oder zwei Iconsammlungen, die einheitliche und zum Launcher passende Icons in ausreichender Zahl mitbringen.

Bevor diese Sammlungen aber installiert werden, muss man sich über Präsentation und Verwendung klar werden.

Icons werden für Linux zumeist als Pixelgrafiken im PNG-Format angeboten. Jedes Icon verfügt über verschiedene Grössen, gewöhnlich in mehreren Schritten zwischen 16 x 16 und 128 x 128 Pixeln. Darüber hinaus gibt es verlustfrei skalierbare Icons im SVG-Format, welche ab einer Grösse von 48 x 48 Pixeln sinnvoll eingesetzt werden können. Ist eine Iconsammlung Linux-konform aufgebaut, so präsentiert sich jedes Icon trotz verschiedener Grössen wie eine Datei im Betriebssystem.

Für den Gebrauch im Launcher kopiert man die Icons in das Verzeichnis /usr/share/pixmaps. Die Icons müssen direkt in dieses Verzeichnis kopiert werden, vom Benutzer angelegte Unterordner werden von der Launcher-Konfigurationsdatei nicht erkannt, auch wenn sie mit Rootrechten angelegt wurden. Daher macht es wenig Sinn, komplette Sammlungen mit mehreren hundert Icons in diesen Ordner zu kopieren; zu schnell würde man die Übersicht verlieren. Lagern Sie die Sammlungen daher am besten in Ihrem Benutzerordner und kopieren Sie nur die Icons in den Pixmap-Ordner, die Sie verwenden möchten.

Tango Desktop Project

Das Tango Desktop Project hat sich zum Ziel gesetzt, einheitliche Gestaltungsrichtlinien für Open-Source-Umgebungen einzuführen. Wichtige Softwarepakete folgen diesen Richtlinien und setzen Tango-Icons ein; z.B. Open Office, Gimp und Firefox. Daher erscheint der Stil des Tango Desktop Project sehr familiär.

In der Tango Icon Library können Sie das aktuelle Theme Set herunterladen. Es ist eigentlich dazu gedacht, die System-Icons zu ersetzen, daher befinden sich im entpackten Archiv viele Hilfsdateien und PNG-Files für kleinere Iconformate. Wenn Sie die Tango-Icons nur für den Launcher verwenden wollen, können Sie alle Dateien löschen, die nicht auf .svg enden.

Beispiele für die Verwendung von Tango-Icons.

Im Internet finden sich weitere Iconsammlungen, die den Richtlinien des Tango Desktop Project entsprechen. So gibt es in der Wikipedia eine eigene Sammlung dafür, die auch Icons enthält, die nicht in der offiziellen Library enthalten sind. Auch individuelle Icondesigner ergänzen das Thema um zahlreiche weitere Einträge.

Crystal Clear

Wie im Namen CrystalXP.net schon zu erkennen ist, widmet sich diese Site eigentlich eher Windows, jedoch kann die umfangreiche Sammlung Crystal Clear ihre Linux-Herkunft nicht verbergen. Neben den typischen System-Icons finden sich hier auch zahlreiche Darstellungen für KDE-Programme. Diese lassen sich gut für diverse Programme auf dem Aspire One verwenden.

Beispiele für die Verwendung von Crystal-Icons.

Montag, 2. Februar 2009

Desktop_mod

In diesem Blog gab es bereits ein Hintergrundbild-Tutorial, in dem ausführlich gezeigt wurde, wie sich das Hintergrundbild und weitere Elemente des Launchers anpassen lassen. Ausserdem gab es einen Beitrag, in dem gezeigt wurde, wie Sie Shell-Skripte erstellen und damit Terminal-Aufgaben automatisieren können.

Fügt man nun beide Ideen zusammen, so ergibt sich daraus Desktop_mod, ein Tool, mit dem man per Doppelklick den Desktop wechseln und genau so wieder zum original Desktop des Aspire One zurück kehren kann. Es wurden bestimmte Schritte aus dem Hintergrundbild-Tutorial angepasst, um ohne Interaktion des Benutzers zu funktionieren.

Download Desktop_mod

Laden Sie das Archiv über den oben stehenden Link herunter und entpacken Sie es in einem beliebigen Verzeichnis. Achten Sie darauf, dass die Option Dateien mit vollem Pfad entpacken beim Entpacken des Zip-Archives angewählt ist, damit die Ordner-Struktur beibehalten wird. Eine detaillierte Anleitung befindet sich in der Liesmich-Datei.

Dort wird auch beschrieben, wie Sie die Elemente des Desktop_mod austauschen können, um z.B. einen anderen Hintergrund zu installieren.

Freitag, 30. Januar 2009

System-Icons nutzen

Jede Desktop-Distribution für Linux verfügt über eine Auswahl an System-Icons, auch Desktop-Icons genannt. Die Icons des Gnome-Desktops haben auch in Linpus Linux überlebt, werden allerdings für den Launcher nicht genutzt.

Eine Übersicht dieser Icons finden Sie z.B. in der Wikipedia. Die Übersicht ist in verschiedene Kategorien aufgeteilt, jede Kategorie steht für einen bestimmten Anwendungsbereich im System. Die Icons können Sie für Ihren Bedarf nutzen, auch wenn es verhältnismässig wenige Icons darin gibt, die sich für Programme verwenden lassen.

Angenommen, Sie möchten für den Bildbetrachter gThumb im Launcher ein anderes Icon verwenden und haben einen passenden Kandidaten in der Kategorie emblems gefunden. Im Dateimanager werden unter dem Eintrag Dateieigenschaften ganz andere Embleme benutzt, daher entschliessen Sie sich, das Gnome-Desktop-Icon emblem-photos für gThumb zu verwenden.

Sie brauchen dazu die Datei nicht herunter zu laden, denn das Icon befindet sich bereits auf Ihrem System. Geben Sie in der Launcher-Konfigurationsdatei lediglich den Systemnamen des Desktop-Icons an. Die Distributionsbezeichnung und das Dateisuffix benötigen Sie dabei nicht. In der Wikipedia heisst die Datei Gnome-emblem-photos.svg, also tragen Sie in die Launcher-Konfigurationsdatei nur icon="emblem-photos" ein.


Links sehen Sie das original Icon von gThumb, rechts das im Beispiel ausgewählte Desktop-Icon.

Freitag, 23. Januar 2009

Das Hintergrundbild-Tutorial

Dies ist der 100. Beitrag im Anhalter durch Linpus Linux. Zu diesem Anlass gibt es heute nicht nur einen Tipp zum Aspire One, sondern ein ganzes Tutorial.

In diesem Tutorial wird dem Launcher ein anderer Hintergrund gegeben und das Suchfeld sowie die Buttons Einstellungen und Hilfe dem neuen Erscheinungsbild angepasst. Am Ende des Tutorials sieht der Desktop des Aspire One dann so aus:


Nicht besprochen wird das Anpassen der Leiste am unteren Bildschirmrand. Rufen Sie dazu bitte die bestehenden Blogeinträge zum Thema Leiste auf.

Alle Vorlagen können Sie direkt vom Blog herunter laden. Achten Sie aber darauf, nicht die verkleinerte Voransicht der Vorlagen zu laden. Klicken Sie zuerst auf ein Bild, damit sich dieses in voller Grösse öffnet. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das Bild und wählen Sie den Menüeintrag Grafik speichern unter ... aus. Speichern Sie die Datei in Ihrem Download-Ordner. Mit der Tastenkombination Alt + Pfeil links kommen Sie in Firefox wieder zur Textseite zurück.

1. Das Hintergrundbild

Die wichtigste Komponente ist natürlich das Hintergrundbild selbst. Es ist eine angepasste Version der blauen Variante aus dem Beitrag Hintergrundbilder. Der mittlere Bereich, auf dem die Programmgruppen des Launchers abgebildet werden, wurde von hellblau auf grau verändert.


Laden Sie das Bild in Ihren Download-Ordner und geben Sie dann folgende Befehlszeile in das Terminal ein:

sudo mv /home/user/Downloads/dv_blue.png /usr/share/xfce4/backdrops

Wählen Sie dann die Datei dv_blue.png in den Hintergrundeinstellungen aus, wie im Beitrag Hintergrund ändern beschrieben.

Wenn Sie danach den Launcher betrachten, z.B. indem Sie die Home-Taste drücken, dann werden Ihnen zwei Dinge auffallen: das Suchfeld hat einen unschönen grauen Saum und die unteren Buttons sind kaum mehr lesbar.

2. Das Suchfeld

Das, was Sie als Suchfeld auf dem Desktop sehen, ist eine einfache Grafik, die unter dem Textfeld und dem Popup-Menü platziert wird.

Grafiken im hier verwendeten PNG-Format können auch mit transparentem Hintergrund erstellt werden, aber bei den abgerundeten Seiten kommt es auf dem Bildschirm des Aspire One zu unschönen Pixelfehlern. Die Abstufungen hin zum transparenten Bereich werden nicht sauber dargestellt. Das ist wohl der Grund, warum Acer das Suchfeld mit Hintergrund abbildet, welcher sich auf dem neuen Desktop-Bild als unschöner grauer Saum präsentiert. Das kann durch ein rechteckiges Suchfeld mit transparentem Hintergrund umgangen werden.


Zum Einbinden in den Desktop wird die bestehende Grafik für das Suchfeld überschrieben. Dazu laden Sie zuerst die oben abgebildete Grafik herunter, dann öffnen Sie das Terminal mit Root-Rechten und kopieren einzeln und nacheinander folgende Befehlszeilen:

cd /usr/share/search-bar

cp search_bar.desktop.png search_bar.original.png

mv /home/user/Downloads/search_bar.desktop.png search_bar.desktop.png

Mit der ersten Befehlszeile wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem die Grafiken für das Suchfeld liegen. Mit der zweiten Befehlszeile erstellen Sie eine Sicherheitskopie der aktuellen Grafik und mit der dritten schliesslich verschieben Sie die heruntergeladene Datei in das richtige Verzeichnis. Wenn Sie im Terminal gefragt werden, ob Sie die vorhandene Datei überschreiben möchten, bejahen Sie dies. Um wieder zum ursprünglichen Suchfeld zurück zu kehren, verwenden Sie die zweite Befehlszeile erneut, drehen aber diesmal die beiden Dateinamen in der Reihenfolge um.

3. Die unteren Buttons

Die Icons und die Beschriftung der Buttons Einstellungen und Hilfe unter den Programmgruppen wurden für einen hellen Bildschirmhintergrund geschaffen und sind jetzt kaum mehr lesbar.

Die Icons befinden sich im Verzeichnis /usr/share/pixmaps und können mit dem Befehl invert in gThumb so aufgehellt werden, dass sie vor einem dunklen Hintergrund gut lesbar sind. Die Schrift ist allerdings nicht in die Grafik eingebunden und bleibt dunkel.

Irgendwo in den Tiefen des Systems befindet sich die Einstellungsdatei für die Schriftfarbe, aber das Tutorial geht einen anderen Weg und bindet die Schrift in die Grafik ein. Die Schrift ist weiss, daher sehen Sie sie nicht in einem Browserfenster mit weissem Hintergrund.



Laden Sie die beiden Grafiken herunter und stellen Sie sicher, dass sich keine anderen Dateien mehr mit der Endung .png im Download-Ordner befinden. Wechseln Sie jetzt wieder als Root ins Terminal und verschieben Sie die Dateien in das passende Verzeichnis:

mv /home/user/Downloads/*.png /usr/share/pixmaps

Wechseln Sie in das Verzeichnis der Desktop-Dateien:

cd /usr/share/desktop-directories

Machen Sie Sicherheitskopien der beiden Dateien help.directory und Settings.directory - achten Sie auf die Schreibweise der beiden Dateien.

Öffnen Sie die erste Datei mit einem Editor:

mousepad help.directory

Suchen Sie die Zeile, die mit Name[de]= beginnt (Zeile 5) und löschen Sie das Wort Hilfe hinter dem Gleichheitszeichen. Das ist notwendig, damit die Textausgabe unterdrückt wird.

Suchen Sie dann die Zeile, die mit Icon= beginnt (Zeile 45) und ändern Sie den Dateinamen am Schluss der Zeile von help-logo.png auf dt_hilfe.png.

Sichern und schliessen Sie die Datei, dann öffnen Sie über das Terminal die zweite Datei:

mousepad Settings.directory

Auch hier löschen Sie den Eintrag hinter Name[de]= (Zeile 6) und ändern den Dateinamen des Icons (Zeile 122), diesmal in dt_einstellungen.png. Sichern Sie die Datei und schliessen Sie alle offenen Fenster.

Wenn Sie alles korrekt gemacht haben, dann wird sich der Desktop nach einem Neustart so wie im Bild ganz oben präsentieren.

Die Grafiken sind lediglich ein Vorschlag, den Sie nach Gutdünken verändern können. Achten Sie aber auf die Masse der Grafiken und behalten Sie diese bei. Suchfeld und Buttons sind für dunkle Hintergründe optimiert. Wenn Sie einen hellen Hintergrund einsetzen, behalten Sie die Originaleinstellungen einfach bei.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Hintergrundbilder

Wie im vorherigen Beitrag beschrieben, können Sie beliebige Hintergrundbilder für den Launcher wählen. Aber was nützt ein Feld voll Blumen oder das Portrait eines geliebten Menschen als Hintergrundbild, wenn es vom Launcher zu einem grossen Teil verdeckt wird?

Besser wäre da ein spezielles Hintergrundbild für den Aspire One, der die Aufteilung des Launchers berücksichtigt, dabei aber vielleicht nicht ganz so zurückhaltend ist wie das original Hintergrundbild.

Im Beitrag Enhanced Wallpaper des englischen Aspire One User Forums hat Jordan S. Panagsagan einen sehr schönen Desktop-Hintergrund in verschiedenen Farbvariationen als Photoshop-Datei veröffentlicht (letzer Beitrag Seite 1). Diese darf als Open Source, wie vom Autor ausdrücklich erwähnt, beliebig angepasst werden. Die sieben Farbvarianten finden Sie am Ende dieses Beitrags zum direkten Download.

Auf der Seite 2 des Forumsbeitrags finden Sie eine weitere, amüsante Variation dieses Desktop-Themas mit Tux, dem Linux-Pinguin.







Hintergrund ändern

Die meisten Betriebssysteme bieten als Benutzeroberfläche einen mit Icons belegbaren Desktop an, dessen Hintergrund ausgetauscht werden kann.

Auf der Standard-Oberfläche des Aspire One, dem Launcher, befinden sich die vier Programmgruppen mit je drei Programmsymbolen zum schnellen Starten der beliebtesten Programme. Darüber befindet sich eine Suchleiste, darunter Buttons für die Einstellungen und die Hilfe, sowie die Leiste (engl.: Panel). Alles andere ist ein Hintergrundbild, das beliebig geändert werden kann. Auch hier spricht man von einem Desktop-Hintergrund.

Verschiedene Programme bieten einen Wechsel des Hintergrundbildes an. Zum Beispiel können Sie in Firefox mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Grafik klicken und den Eintrag Als Hintergrund einrichten ... auswählen. Auch gThumb bietet unter Tools einen Menüeintrag Set Image as Wallpaper an. Aber unter Linpus Linux haben diese Optionen keine Auswirkung. Der Desktop-Hintergund wird dadurch nicht geändert.

Die Lösung finden Sie im Desktop-Menü. Dort gibt es im Untermenü Einstellungen den Punkt Hintergrundeinstellungen. Hier können Sie eine Liste anlegen, in der Sie Hintergrundbilder aus den verschiedensten Speicherorten eintragen können. Tatsächlich wird der Desktop-Hintergrund sofort geändert. Doch Linpus Linux zeigt sich auch hier zickig, nach einem Neustart ist wieder das alte Desktop-Bild da.

Damit unter Linpus Linux der Desktop-Hintergrund dauerhaft geändert werden kann, müssen die Bilder im Ordner /usr/share/xfce4/backdrops abgelegt sein.

Für diesen Ordner benötigen Sie Root-Rechte, also führt der Weg wieder einmal über das Terminal. Öffnen Sie mit dem Dateimanager den Ordner, in dem sich das gewünschte Hintergrundbild befindet und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Platz neben der Datei. Wählen Sie Open Terminal Here und geben Sie dann folgenden befehl ins Terminal ein:

sudo cp bild.png /usr/share/xfce4/backdrops

Den Dateinamen bild.png müssen Sie natürlich in den tatsächlichen Namen der Datei ändern, die Sie kopieren möchten.

Jetzt öffnen Sie wieder die Hintergrundeinstellungen und wählen mit einem Klick auf das Dateisymbol hinter dem Feld File die Datei aus, die Sie gerade kopiert haben. Der Dateidialog ist auf den Ordner backdrops voreingestellt.

Montag, 12. Januar 2009

Bildschirmschoner ändern

Der Bildschirmschoner des Aspire One ist eine simple Diaschau, die zu einem vordefinierten Zeitpunkt startet und mit dem völligen Abschalten des Bildschirms endet. Die Fotos befinden sich im Ordner Photoframe in Ihrem Bilderordner.

Ab Werk werden einige Fotos des Aspire One gezeigt. Diese können Sie auch löschen und durch andere Bilder ersetzen. Besonders praktisch ist eine Funktion im Dateimanager: Wenn Sie ein Bild zum Bildschirmschoner hinzufügen möchten, klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie aus dem Kontextmenü Add to photoframe. Das Bild wird damit in den Ordner für den Bildschirmschoner kopiert, das Original wird nicht verändert.

Eine geeignete Bildauswahl zum Testen finden Sie z.B. im Ordner

/usr/share/pixmaps/backgrounds/cosmos

Um dorthin zu gelangen, können Sie die Pfadangabe im Dateimanager komplett leeren und dann den o.g. Pfad hineinkopieren. Nach einem Druck auf die Return-Taste wird der Inhalt dieses Ordners angezeigt.

Eines haben die Bilder jedoch mit den Acer-Produktfotos gemein; sie haben nicht das passende Format für den Bildschirm des AA1. Beim Anzeigen des Bildschirmschoners ergeben sich unschöne schwarze Ränder. Um dies zu vermeiden, bearbeiten Sie die Fotos mit Gimp oder gThumb. Verkleinern Sie es auf eine Breite von 1024 Pixeln und schneiden Sie dann oben und unten so viel Rand ab, dass eine Höhe von 600 Pixeln übrig bleibt.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Bildschirm drehen

Manchmal wäre es ganz gut, wenn man den Bildschirm vom Breitformat in ein Hochformat dehen könnte. Das erleichtert das Lesen längerer Texte.

Im Terminal geht das mit dem Befehl

xrandr -o right

Falls Sie den Aspire One lieber in der linken Hand halten, geben Sie left statt right ein. Ihren Bildschirm bringen Sie mit dem folgenden Befehl wieder in die normale Lage zurück:

xrandr -o normal

Mit diesem Befehl können Sie noch einige Manipulationen mehr am Bildschirm vornehmen. Geben Sie xrandr --help ein, um sich einen Überblick über die Optionen zu verschaffen.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Tastenkürzel anpassen

Im Fenstermanager sind unter dem Reiter Tastatur alle Funktionen aufgelistet, die mit einem Tastenkürzel versehen werden können. Viele Funktionen sind bereits mit Tastenkürzel belegt, einige jedoch nicht.

Sie können die Standardbelegung anpassen, in dem Sie mit einem Doppelklick in die Spalte Tastenkürzel ein Eingabefenster aufrufen, das die dann von Ihnen eingegebene Tastenkombination aufzeichnet.

Arbeitsflächen wechseln

Falls Sie mehrere Arbeitsflächen eingerichtet haben, können Sie durch diese mit den entsprechenden Tastaturkürzeln navigieren. Ohne Kürzel wechseln Sie auf die nächste Arbeitsfläche, indem Sie ein Fenster aus dem aktuellen Bildschirm ziehen.

Sie können aber auch nur mit dem Mauszeiger die Arbeitsfläche wechseln. Dieses Verhalten aktivieren Sie im Fenstermanager (Desktop-Menü > Einstellungen > Fenstermanagereinstellungen). Klicken Sie dort auf den Reiter Weitere Optionen und aktivieren Sie das erste Kästchen im Abschnitt Arbeitsflächen wechseln.

Allerdings ist diese Option mit Vorsicht zu geniessen. Zu schnell wechselt man den Bildschirm, wenn man z.B. nur den Scrollbalken des aktiven Fensters erreichen will. Wenn man wenig mit virtuellen Bildschirmen arbeitet, kann dieses Verhalten eher für Verwirrung sorgen.

Montag, 15. Dezember 2008

Mehrere Arbeitsflächen

Nahezu alle Linux-Systeme kennen die Möglichkeit, den Bildschirm virtuell zu vergrössern. Dabei wird der aktuellen Arbeitsfläche (dem Bildschirm) ein oder mehrere weitere Arbeitsflächen zur Verfügung gestellt. Der Vorteil ist, dass man beim Arbeiten mit vielen Fenstern diese verschiedenen Bildschirmen zuordnen kann, statt sie alle überlappen zu lassen.

Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Arbeitsflächen können Sie über das Desktop-Menü > Einstellungen > Arbeitsflächeneinstellungen verwalten. Haben Sie mehr als eine Arbeitsfläche eingerichtet, so wird ein Fenster in eine neue Arbeitsfläche verschoben, in dem Sie es aus dem aktuellen Bildschirm hinausziehen. Einfacher geht es über das Fenster-Menü (oben links im Titelbalken) mit dem Befehl Verschieben nach ...

Für ein visuelles Feedback über die zur Verfügung stehenden Arbeitsflächen können Sie das Modul Pager in der Leiste installieren.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Desktop konfigurieren

Wenn Sie zuim ersten Mal den Desktop aktivieren, dann werden dort zwei Symbole angezeigt: Dateisystem und Home. Falls Sie eine Speicherweiterungskarte verwenden, wird diese ebenfalls angezeigt, ansonsten aber wie gewohnt in den Ihnen zur Verfügung stehenden Speicherplatz integriert. Der Papierkorb wird hinzugefügt, sobald Sie das Trash-Applet in der Leiste einrichten.

Die Symbole können Sie mit gedrückter linker Maustaste auf dem Desktop verschieben. Das Raster, nach dem die Symbole ausgerichtet werden, wird dabei angezeigt. Die Grösse des Rasters ist abhängig von der Symbolgrösse. Diese können Sie ändern, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Symbol klicken und den Eintrag Desktop > Desktop Settings... auswählen.

Im ersten Reiter, Appearance, können Sie eine Hintergrundfarbe bzw. ein Hintergrundbild festlegen. Im zweiten Reiter, Behavior, können Sie die Grösse der Icons und deren Beschriftung auswählen. 38 Pixel für die Icons und 10 Pixel für die Schrift gibt Ihnen genügend Platz für neue Icons, ohne die Lesbarkeit allzu stark einzuschränken. Diesen Einstellungsdialog haben Sie übrigens schon einmal gesehen, wenn Sie das Desktop-Menü aktiviert haben.

Neue Icons fügen Sie hinzu, indem Sie wiederum mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Icon klicken und diesmal Desktop > Create... auswählen. Es stehen Einträge für Programme, Links, Ordner und Dateien zur Verfügung. Das Anlegen von Desktop-Icons für Programme ist sehr bequem. Tippen Sie einfach die ersten Buchstaben eines Programmes ein und Sie erhalten eine Liste passender Treffer. Das entsprechende Icon wird automatisch hinzugefügt.

Desktop-Switcher

Statt eines Desktops, wie man ihn von allen bekannten Betriebssystemen kennt, zeigt der Aspire One den Launcher. Eines muss man Acer aber lassen: hier hat das Team ganze Arbeit geleistet. Auch das original Linpus Linux hat einen Launcher, aber der ist im Vergleich wirklich hässlich. Doch es gibt da eine Kleinigkeit, die Acer leider weg gelassen hat; nämlich die Möglichkeit, zwischen dem Launcher und einem gängigen Desktop auszuwählen.

Dabei enthält auch das Linpus Linux von Acer die speziell auf kleine Bildschirme hin konzipierte Desktop-Umgebung XFCE. Das original Linpus Linux hat einen Schalter in der Leiste, mit dem man bequem zwischen Launcher und Desktop hin- und herschalten kann.

Schon früh nach dem Erscheinen des AA1 gab es zahlreiche Tipps, wie man den Desktop zum Vorschein bringen kann. Der praktikabelste davon stammt ursprünglich aus dem Forum des deutschen Aspire One Wiki, nachzulesen hier.

Beginnen Sie mit dem Download der Datei und entpacken Sie diese durch einen Doppelklick auf das Archiv im Dateimanager. Sollte beim Entpacken ein Ordner erzeugt worden sein, wechseln Sie in diesen Ordner. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle im Fenster des Dateimanagers und wählen Sie Open Terminal Here. Anschliessend geben Sie folgenden Befehl ins Terminal ein:

sudo rpm -i desktop-switch-0.3-1.i386.rpm

Jetzt steht Ihnen links in der Leiste ein neuer Button zur Verfügung, mit dem Sie in die XFCE-Desktopoberfläche wechseln können. Dort finden Sie den gleichen Button, der Sie wieder zum Launcher zurück bringt. Das funktioniert, ohne dass dabei laufende Programme unterbrochen werden.


Allerdings wird die Leiste in ihren Ursprungszustand zurück versetzt, bevor der neue Button dazu kommt. Falls Sie Leistenobjekte hinzugefügt oder entfernt haben, müssen Sie das einmalig wiederholen.

Samstag, 6. Dezember 2008

Schnelleres Löschen

Um im Dateimanager eine Datei zu löschen, ist der normale Weg, die Datei mit einem Mausklick zu markieren und dann die Taste Del zu drücken. Damit wird die Datei in den Papierkorb verschoben und kann später wieder hergestellt werden. Selbst Dateien, die von externen Medien gelöscht werden sollen, werden in das Verzeichnis Trash auf der lokalen Festplatte kopiert.

Das hat zur Folge, dass das Löschen mit der Zeit zunehmend Festplattenplatz verbraucht, wenn der Papierkorb nicht regelmässig geleert wird. Ausserdem benötigt das Löschen von grossen Dateien oder ganzen Ordnern entsprechend Zeit, da es sich eigentlich nicht um einen Lösch- sondern um einen Kopiervorgang handelt.

Wenn Sie Dateien sofort löschen möchten, halten Sie die Hochstelltaste (Shift) gedrückt, während Sie die Taste Del drücken. Damit wird die Datei nicht in den Papierkorb verschoben, sondern sofort gelöscht. Insbesondere bei grossen Dateien geht das wesentlich schneller und der gewonnene Speicherplatz steht sofort zur Verfügung.

Da die Datei dann aber nicht wieder hergestellt werden kann, gibt das System eine entsprechende Meldung aus.

Sonntag, 30. November 2008

Hintergrund ändern

Ähnlich wie bei den Gruppennamen, so liefert die Konfigurationsdatei des Launchers auch Hinweise auf den Speicherort der Grafiken, auf die der Launcher zugreift. Hintergrund-Grafiken und anderes befindet sich im Ordner

/usr/share/backgrounds/images/

Mit einem passenden Grafikprogramm, z.B. GIMP aus dem Acer-Softwarepool können Sie diese Grafiken verändern oder neue Elemente zum Austausch erstellen. Achten Sie darauf, die Originaldateien zu sichern und verwenden Sie sowohl gleiche Dateinamen als auch das gleiche Grafikformat (PNG) wie die Originale, die Sie ersetzen möchten.


Nachtrag: Die hier erwähnten Hintergrundgrafiken beziehen sich auf die Programmgruppen im Launcher, die in vier bzw. fünf verschiedenen Farben aufgeteilt sind. Zum Ändern des Desktop-Hintergrunds (der darunterliegende, graue Bereich) gibt es einen eigenen Beitrag mit gleichem Titel.

Mehr als 12 Einträge

Eine Gruppenseite im Launcher umfasst maximal 12 Einträge, nummeriert von 0 bis 11. Die ersten drei Einträge jeder Gruppe werden im Startbildschirm gezeigt. Was aber geschieht, wenn Sie mehr als zwölf Einträge in eine Gruppe aufnehmen?

Relativ unspektakulär wird dann rechts in die Titelseite ein Verweis geschrieben, z.B. 1/2, wenn die Gruppe über zwei Seiten aufgeteilt und die erste davon gezeigt wird. Ein kleiner Pfeil ermöglicht das Blättern zwischen den Seiten.

Es besteht auch die Möglichkeit von Untermenüs. Der Eintrag Spiele ist ein Beispiel dafür. Mit etwas Geduld und Verständnis für die XML-Struktur können Sie anhand dieses Beispiels weitere Untermenüs nachbauen.

Es bleibt die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, mehrere Seiten oder Untermenüs pro Gruppe aufzubauen. Letztlich ist der Zugriff über das Desktop-Menü schneller und übersichtlicher. Vor allem dann, wenn es über die Leiste dauerhaft zur Verfügung steht. Und neue Programme werden bis auf wenige Ausnahmen dem Desktop-Menü automatisch hinzugefügt.