Sowohl der Launcher als auch das Desktop-Menü greifen bei der Anzeige und beim Aufruf eines Programms auf eine spezielle Datei zu, die Desktop-Datei. In ihr befinden sich u.a. sprachspezifische Angaben zum Programm. Auch das Icon und der Platz, an dem das Programm im Desktop-Systemmenü zu finden ist, wird hier festgelegt.
In der Launcher-Konfigurationsdatei können diese Angaben angepasst werden, ohne die Desktop-Datei zu verändern. Für Änderungen der Anzeige im Desktop-Menü führt jedoch der Weg über die Desktop-Datei.
Die entsprechenden Dateien befinden sich im Verzeichnis /usr/share/applications und in den darin enthaltenen Unterverzeichnissen. Die Dateien dürfen nur vom Root bearbeitet werden. Daher werden sie am Besten über das Terminal geöffnet.
Vielleicht haben Sie sich schon gewundert, warum ein Programm mit einer ganz allgemeinen Bezeichnung im Menü auftaucht, statt mit einem spezifischen Programmnamen, wie von anderen Betriebssystemen gewohnt. Sie haben z.B. das Programm Thunderbird installiert, aber im Launcher taucht es nur als Email auf. Schuld daran ist die Desktop-Datei.
Die Desktop-Datei weist dem Programm mit dem Eintrag Name= einen Namen zu. Darüber hinaus kann der Name in diversen Übersetzungen verzeichnet sein; Name[de]= für die deutsche Bezeichnung, Name[fr]= für französisch usw. Die erste Bezeichnung ohne Sprachkennung findet immer dann Verwendung, wenn keine zur Systemsprache passende Sprachkennung gefunden wird. Im Normalfall steht hier eine englische Bezeichnung.
Darüber hinaus ist in der Desktop-Datei ein Kommentar verzeichnet (Comment=), ebenfalls als Standardtext und in diversen Übersetzungen. Den Kommentar sehen Sie z.B. im Launcher, wenn Sie den Mauszeiger über ein Programmicon bewegen, ohne es anzuklicken.
Abschliessend ist der original Programmname, das Icon und die Gruppenzuweisung des Programms in der Desktop-Datei verzeichnet.
Die Gruppenzuweisung Categories= bestimmt, in welcher Untergruppe des Systembereichs im Desktop-Menü das Programm zu finden ist. Ist hier jedoch eine unbekannte Kategorie genannt, wird das Programm nicht im Desktop-Menü angezeigt. Wird keine Kategorie genannt, so wird das Programm automatisch im Bereich Other angezeigt.
Beim Aspire One finden Sie z.B. den Eintrag Wikipedia unter Netzwerk, während Google Maps in der Gruppe Other landet. Letzerer soll nun so geändert werden, dass er auch in der Kategorie Netzwerk aufgeführt wird.
Öffnen Sie dazu das Terminal und machen Sie sich zum Root. Wechseln Sie dann in das Verzeichnis, in dem die beiden Einträge zu finden sind:
cd /usr/share/applications/edesktop
Öffnen Sie beide Dateien gleichzeitig in einem Texteditor. Im Beispiel wird Gedit verwendet, Sie können jedoch auch Mousepad einsetzen.
gedit wikipedia.desktop googlemap.desktop
Diese Dateien rufen eigentlich keine Programme auf, sondern Weblinks. Sie sehen also, dass sich mit der Desktop-Datei mehr anstellen lässt, als nur Programme zu starten. In der Zeile 46 der Datei wikipedia.desktop sehen Sie den Befehl Exec= mit dem Aufruf des Webbrowsers Firefox und dem Link zur Wikipedia.
In der letzten Zeile (52) sehen Sie den Eintrag Categories=. Kopieren Sie die komplette Zeile und wechseln Sie in die Datei googlemap.desktop. Sie sehen in dieser Datei, dass der Kategorie-Eintrag fehlt. Fügen Sie die kopierte Zeile am Ende der Datei ein.
Sie sehen in der Datei eine Besonderheit: Auch der Eintrag Exec kann für verschiedene Sprachversionen angepasst werden. Das macht Sinn, so muss man nicht immer mit der Landkarte der USA beginnen. Wenn Sie in Österreich oder der Schweiz wohnen, möchten Sie den Eintrag für die deutsche Sprachversion vielleicht von maps.google.de auf maps.google.at bzw. maps.google.ch ändern.
Speichern Sie die Datei und schliessen Sie den Texteditor. Ab sofort stehen die Google Maps im Bereich Netzwerk des Desktop-Menüs zur Verfügung.
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Freitag, 20. Februar 2009
Freitag, 23. Januar 2009
Das Hintergrundbild-Tutorial
Dies ist der 100. Beitrag im Anhalter durch Linpus Linux. Zu diesem Anlass gibt es heute nicht nur einen Tipp zum Aspire One, sondern ein ganzes Tutorial.
In diesem Tutorial wird dem Launcher ein anderer Hintergrund gegeben und das Suchfeld sowie die Buttons Einstellungen und Hilfe dem neuen Erscheinungsbild angepasst. Am Ende des Tutorials sieht der Desktop des Aspire One dann so aus:

Nicht besprochen wird das Anpassen der Leiste am unteren Bildschirmrand. Rufen Sie dazu bitte die bestehenden Blogeinträge zum Thema Leiste auf.
Alle Vorlagen können Sie direkt vom Blog herunter laden. Achten Sie aber darauf, nicht die verkleinerte Voransicht der Vorlagen zu laden. Klicken Sie zuerst auf ein Bild, damit sich dieses in voller Grösse öffnet. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das Bild und wählen Sie den Menüeintrag Grafik speichern unter ... aus. Speichern Sie die Datei in Ihrem Download-Ordner. Mit der Tastenkombination Alt + Pfeil links kommen Sie in Firefox wieder zur Textseite zurück.
1. Das Hintergrundbild
Die wichtigste Komponente ist natürlich das Hintergrundbild selbst. Es ist eine angepasste Version der blauen Variante aus dem Beitrag Hintergrundbilder. Der mittlere Bereich, auf dem die Programmgruppen des Launchers abgebildet werden, wurde von hellblau auf grau verändert.

Laden Sie das Bild in Ihren Download-Ordner und geben Sie dann folgende Befehlszeile in das Terminal ein:
sudo mv /home/user/Downloads/dv_blue.png /usr/share/xfce4/backdrops
Wählen Sie dann die Datei dv_blue.png in den Hintergrundeinstellungen aus, wie im Beitrag Hintergrund ändern beschrieben.
Wenn Sie danach den Launcher betrachten, z.B. indem Sie die Home-Taste drücken, dann werden Ihnen zwei Dinge auffallen: das Suchfeld hat einen unschönen grauen Saum und die unteren Buttons sind kaum mehr lesbar.
2. Das Suchfeld
Das, was Sie als Suchfeld auf dem Desktop sehen, ist eine einfache Grafik, die unter dem Textfeld und dem Popup-Menü platziert wird.
Grafiken im hier verwendeten PNG-Format können auch mit transparentem Hintergrund erstellt werden, aber bei den abgerundeten Seiten kommt es auf dem Bildschirm des Aspire One zu unschönen Pixelfehlern. Die Abstufungen hin zum transparenten Bereich werden nicht sauber dargestellt. Das ist wohl der Grund, warum Acer das Suchfeld mit Hintergrund abbildet, welcher sich auf dem neuen Desktop-Bild als unschöner grauer Saum präsentiert. Das kann durch ein rechteckiges Suchfeld mit transparentem Hintergrund umgangen werden.

Zum Einbinden in den Desktop wird die bestehende Grafik für das Suchfeld überschrieben. Dazu laden Sie zuerst die oben abgebildete Grafik herunter, dann öffnen Sie das Terminal mit Root-Rechten und kopieren einzeln und nacheinander folgende Befehlszeilen:
cd /usr/share/search-bar
cp search_bar.desktop.png search_bar.original.png
mv /home/user/Downloads/search_bar.desktop.png search_bar.desktop.png
Mit der ersten Befehlszeile wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem die Grafiken für das Suchfeld liegen. Mit der zweiten Befehlszeile erstellen Sie eine Sicherheitskopie der aktuellen Grafik und mit der dritten schliesslich verschieben Sie die heruntergeladene Datei in das richtige Verzeichnis. Wenn Sie im Terminal gefragt werden, ob Sie die vorhandene Datei überschreiben möchten, bejahen Sie dies. Um wieder zum ursprünglichen Suchfeld zurück zu kehren, verwenden Sie die zweite Befehlszeile erneut, drehen aber diesmal die beiden Dateinamen in der Reihenfolge um.
3. Die unteren Buttons
Die Icons und die Beschriftung der Buttons Einstellungen und Hilfe unter den Programmgruppen wurden für einen hellen Bildschirmhintergrund geschaffen und sind jetzt kaum mehr lesbar.
Die Icons befinden sich im Verzeichnis /usr/share/pixmaps und können mit dem Befehl invert in gThumb so aufgehellt werden, dass sie vor einem dunklen Hintergrund gut lesbar sind. Die Schrift ist allerdings nicht in die Grafik eingebunden und bleibt dunkel.
Irgendwo in den Tiefen des Systems befindet sich die Einstellungsdatei für die Schriftfarbe, aber das Tutorial geht einen anderen Weg und bindet die Schrift in die Grafik ein. Die Schrift ist weiss, daher sehen Sie sie nicht in einem Browserfenster mit weissem Hintergrund.


Laden Sie die beiden Grafiken herunter und stellen Sie sicher, dass sich keine anderen Dateien mehr mit der Endung .png im Download-Ordner befinden. Wechseln Sie jetzt wieder als Root ins Terminal und verschieben Sie die Dateien in das passende Verzeichnis:
mv /home/user/Downloads/*.png /usr/share/pixmaps
Wechseln Sie in das Verzeichnis der Desktop-Dateien:
cd /usr/share/desktop-directories
Machen Sie Sicherheitskopien der beiden Dateien help.directory und Settings.directory - achten Sie auf die Schreibweise der beiden Dateien.
Öffnen Sie die erste Datei mit einem Editor:
mousepad help.directory
Suchen Sie die Zeile, die mit Name[de]= beginnt (Zeile 5) und löschen Sie das Wort Hilfe hinter dem Gleichheitszeichen. Das ist notwendig, damit die Textausgabe unterdrückt wird.
Suchen Sie dann die Zeile, die mit Icon= beginnt (Zeile 45) und ändern Sie den Dateinamen am Schluss der Zeile von help-logo.png auf dt_hilfe.png.
Sichern und schliessen Sie die Datei, dann öffnen Sie über das Terminal die zweite Datei:
mousepad Settings.directory
Auch hier löschen Sie den Eintrag hinter Name[de]= (Zeile 6) und ändern den Dateinamen des Icons (Zeile 122), diesmal in dt_einstellungen.png. Sichern Sie die Datei und schliessen Sie alle offenen Fenster.
Wenn Sie alles korrekt gemacht haben, dann wird sich der Desktop nach einem Neustart so wie im Bild ganz oben präsentieren.
Die Grafiken sind lediglich ein Vorschlag, den Sie nach Gutdünken verändern können. Achten Sie aber auf die Masse der Grafiken und behalten Sie diese bei. Suchfeld und Buttons sind für dunkle Hintergründe optimiert. Wenn Sie einen hellen Hintergrund einsetzen, behalten Sie die Originaleinstellungen einfach bei.
In diesem Tutorial wird dem Launcher ein anderer Hintergrund gegeben und das Suchfeld sowie die Buttons Einstellungen und Hilfe dem neuen Erscheinungsbild angepasst. Am Ende des Tutorials sieht der Desktop des Aspire One dann so aus:

Nicht besprochen wird das Anpassen der Leiste am unteren Bildschirmrand. Rufen Sie dazu bitte die bestehenden Blogeinträge zum Thema Leiste auf.
Alle Vorlagen können Sie direkt vom Blog herunter laden. Achten Sie aber darauf, nicht die verkleinerte Voransicht der Vorlagen zu laden. Klicken Sie zuerst auf ein Bild, damit sich dieses in voller Grösse öffnet. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das Bild und wählen Sie den Menüeintrag Grafik speichern unter ... aus. Speichern Sie die Datei in Ihrem Download-Ordner. Mit der Tastenkombination Alt + Pfeil links kommen Sie in Firefox wieder zur Textseite zurück.
1. Das Hintergrundbild
Die wichtigste Komponente ist natürlich das Hintergrundbild selbst. Es ist eine angepasste Version der blauen Variante aus dem Beitrag Hintergrundbilder. Der mittlere Bereich, auf dem die Programmgruppen des Launchers abgebildet werden, wurde von hellblau auf grau verändert.

Laden Sie das Bild in Ihren Download-Ordner und geben Sie dann folgende Befehlszeile in das Terminal ein:
sudo mv /home/user/Downloads/dv_blue.png /usr/share/xfce4/backdrops
Wählen Sie dann die Datei dv_blue.png in den Hintergrundeinstellungen aus, wie im Beitrag Hintergrund ändern beschrieben.
Wenn Sie danach den Launcher betrachten, z.B. indem Sie die Home-Taste drücken, dann werden Ihnen zwei Dinge auffallen: das Suchfeld hat einen unschönen grauen Saum und die unteren Buttons sind kaum mehr lesbar.
2. Das Suchfeld
Das, was Sie als Suchfeld auf dem Desktop sehen, ist eine einfache Grafik, die unter dem Textfeld und dem Popup-Menü platziert wird.
Grafiken im hier verwendeten PNG-Format können auch mit transparentem Hintergrund erstellt werden, aber bei den abgerundeten Seiten kommt es auf dem Bildschirm des Aspire One zu unschönen Pixelfehlern. Die Abstufungen hin zum transparenten Bereich werden nicht sauber dargestellt. Das ist wohl der Grund, warum Acer das Suchfeld mit Hintergrund abbildet, welcher sich auf dem neuen Desktop-Bild als unschöner grauer Saum präsentiert. Das kann durch ein rechteckiges Suchfeld mit transparentem Hintergrund umgangen werden.

Zum Einbinden in den Desktop wird die bestehende Grafik für das Suchfeld überschrieben. Dazu laden Sie zuerst die oben abgebildete Grafik herunter, dann öffnen Sie das Terminal mit Root-Rechten und kopieren einzeln und nacheinander folgende Befehlszeilen:
cd /usr/share/search-bar
cp search_bar.desktop.png search_bar.original.png
mv /home/user/Downloads/search_bar.desktop.png search_bar.desktop.png
Mit der ersten Befehlszeile wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem die Grafiken für das Suchfeld liegen. Mit der zweiten Befehlszeile erstellen Sie eine Sicherheitskopie der aktuellen Grafik und mit der dritten schliesslich verschieben Sie die heruntergeladene Datei in das richtige Verzeichnis. Wenn Sie im Terminal gefragt werden, ob Sie die vorhandene Datei überschreiben möchten, bejahen Sie dies. Um wieder zum ursprünglichen Suchfeld zurück zu kehren, verwenden Sie die zweite Befehlszeile erneut, drehen aber diesmal die beiden Dateinamen in der Reihenfolge um.
3. Die unteren Buttons
Die Icons und die Beschriftung der Buttons Einstellungen und Hilfe unter den Programmgruppen wurden für einen hellen Bildschirmhintergrund geschaffen und sind jetzt kaum mehr lesbar.
Die Icons befinden sich im Verzeichnis /usr/share/pixmaps und können mit dem Befehl invert in gThumb so aufgehellt werden, dass sie vor einem dunklen Hintergrund gut lesbar sind. Die Schrift ist allerdings nicht in die Grafik eingebunden und bleibt dunkel.
Irgendwo in den Tiefen des Systems befindet sich die Einstellungsdatei für die Schriftfarbe, aber das Tutorial geht einen anderen Weg und bindet die Schrift in die Grafik ein. Die Schrift ist weiss, daher sehen Sie sie nicht in einem Browserfenster mit weissem Hintergrund.


Laden Sie die beiden Grafiken herunter und stellen Sie sicher, dass sich keine anderen Dateien mehr mit der Endung .png im Download-Ordner befinden. Wechseln Sie jetzt wieder als Root ins Terminal und verschieben Sie die Dateien in das passende Verzeichnis:
mv /home/user/Downloads/*.png /usr/share/pixmaps
Wechseln Sie in das Verzeichnis der Desktop-Dateien:
cd /usr/share/desktop-directories
Machen Sie Sicherheitskopien der beiden Dateien help.directory und Settings.directory - achten Sie auf die Schreibweise der beiden Dateien.
Öffnen Sie die erste Datei mit einem Editor:
mousepad help.directory
Suchen Sie die Zeile, die mit Name[de]= beginnt (Zeile 5) und löschen Sie das Wort Hilfe hinter dem Gleichheitszeichen. Das ist notwendig, damit die Textausgabe unterdrückt wird.
Suchen Sie dann die Zeile, die mit Icon= beginnt (Zeile 45) und ändern Sie den Dateinamen am Schluss der Zeile von help-logo.png auf dt_hilfe.png.
Sichern und schliessen Sie die Datei, dann öffnen Sie über das Terminal die zweite Datei:
mousepad Settings.directory
Auch hier löschen Sie den Eintrag hinter Name[de]= (Zeile 6) und ändern den Dateinamen des Icons (Zeile 122), diesmal in dt_einstellungen.png. Sichern Sie die Datei und schliessen Sie alle offenen Fenster.
Wenn Sie alles korrekt gemacht haben, dann wird sich der Desktop nach einem Neustart so wie im Bild ganz oben präsentieren.
Die Grafiken sind lediglich ein Vorschlag, den Sie nach Gutdünken verändern können. Achten Sie aber auf die Masse der Grafiken und behalten Sie diese bei. Suchfeld und Buttons sind für dunkle Hintergründe optimiert. Wenn Sie einen hellen Hintergrund einsetzen, behalten Sie die Originaleinstellungen einfach bei.
Donnerstag, 22. Januar 2009
Suchfeld entfernen
Wenn Sie das Suchfeld trotz der im vorherigen Eintrag beschriebenen Tipps nicht verwenden möchten, können Sie es ganz entfernen. Dazu müssen Sie eine Einstellungsdatei bearbeiten.
Wechseln Sie zuerst als Root in das Verzeichnis /usr/share/search-bar und machen Sie ein Backup der Datei start-search_bar.sh. Öffnen Sie die Datei anschliessend mit einem Editor:
mousepad start-search_bar.sh
Nun können Sie bis auf die erste Zeile den kompletten Dateiinhalt löschen. Die elegantere Methode wäre, alle Zeilen auszukommentieren, indem Sie vor jede Zeile das Zeichen # setzen. Aber Vorsicht beim Wiederherstellen, die zweite Zeile ist bereits im Ursprungszustand auskommentiert!
Sichern Sie die Datei und führen Sie einen Neustart durch. Das Suchfeld ist dann vom Launcher verschwunden. Um es wieder herzustellen, stellen Sie das Backup wieder unter seinem original Namen her.
Wechseln Sie zuerst als Root in das Verzeichnis /usr/share/search-bar und machen Sie ein Backup der Datei start-search_bar.sh. Öffnen Sie die Datei anschliessend mit einem Editor:
mousepad start-search_bar.sh
Nun können Sie bis auf die erste Zeile den kompletten Dateiinhalt löschen. Die elegantere Methode wäre, alle Zeilen auszukommentieren, indem Sie vor jede Zeile das Zeichen # setzen. Aber Vorsicht beim Wiederherstellen, die zweite Zeile ist bereits im Ursprungszustand auskommentiert!
Sichern Sie die Datei und führen Sie einen Neustart durch. Das Suchfeld ist dann vom Launcher verschwunden. Um es wieder herzustellen, stellen Sie das Backup wieder unter seinem original Namen her.
Tipps fürs Suchfeld
Das Suchfeld im oberen rechten Bereich des Launchers führt bei vielen Besitzern des Aspire One ein Schattendasein. Zu Unrecht, wenn man sich erst einmal mit seinen Eigenheiten auseinander gesetzt hat.
Die Internet-Suche
Suchbegriffe werden nicht so verarbeitet, wie vom Google-Suchfeld im Webbrowser gewohnt. Zunächst wird eine zu dem Begriff passende .com-Domain gesucht, erst dann wird der Begriff an Google weiter geleitet. Mehrere Begriffe werden einzeln verarbeitet.
Geben Sie z.B. Linpus Linux Anhalter in das Suchfeld ein, so öffnen sich drei Fenster in Firefox. Im ersten Fenster finden Sie eine Google-Ergebnisliste zum Suchbegriff Linpus, im zweiten Fenster präsentiert sich die Domain linux.com und im dritten Fenster erscheint gar eine Fehlermeldung, weil dem Suchbegriff noch ungültige Zeichen hinzugefügt wurden.
Die Lösung: möchten Sie einen Suchbegriff an Google weiterleiten, der aus mehreren Worten besteht, so schreiben Sie statt einem Leerzeichen ein + zwischen die Worte. Der Suchbegriff Linpus+Linux+Anhalter führt zum gewünschten Suchergebnis im Browser.
Die Desktopsuche
Der Suchbegriff, den Sie hier eingeben, wird an die Dateisuche des Dateimanagers Thunar weitergeleitet. Klicken Sie auf das Fernglas im Dateimanager, dann erhalten Sie genau das gleiche Suchfenster. Mit einer Ausnahme: starten Sie Ihre Suche über das Suchfeld im Launcher, wird über das gesamte Dateisystem gesucht. Das ist recht hilfreich, um bestimmte Systemdateien ausfindig zu machen.
Die Suche wird nach der Eingabe in das Suchfeld jedoch nicht sofort gestartet, sondern Sie können die Suchangabe noch verfeinern (Weitere Einstellungen auswählen).
Da der Suchparameter, den Sie im Suchfeld eingeben, in das Formularfeld Name enthält eingetragen wird, sollten Sie hier nur einen Begriff eingeben. Mehrere, mit Leerzeichen getrennte Begriffe führen hier ebenso zu einer leeren Ergebnisliste wie der oben beschriebene Trick mit dem Pluszeichen.
Die Internet-Suche
Suchbegriffe werden nicht so verarbeitet, wie vom Google-Suchfeld im Webbrowser gewohnt. Zunächst wird eine zu dem Begriff passende .com-Domain gesucht, erst dann wird der Begriff an Google weiter geleitet. Mehrere Begriffe werden einzeln verarbeitet.
Geben Sie z.B. Linpus Linux Anhalter in das Suchfeld ein, so öffnen sich drei Fenster in Firefox. Im ersten Fenster finden Sie eine Google-Ergebnisliste zum Suchbegriff Linpus, im zweiten Fenster präsentiert sich die Domain linux.com und im dritten Fenster erscheint gar eine Fehlermeldung, weil dem Suchbegriff noch ungültige Zeichen hinzugefügt wurden.
Die Lösung: möchten Sie einen Suchbegriff an Google weiterleiten, der aus mehreren Worten besteht, so schreiben Sie statt einem Leerzeichen ein + zwischen die Worte. Der Suchbegriff Linpus+Linux+Anhalter führt zum gewünschten Suchergebnis im Browser.
Die Desktopsuche
Der Suchbegriff, den Sie hier eingeben, wird an die Dateisuche des Dateimanagers Thunar weitergeleitet. Klicken Sie auf das Fernglas im Dateimanager, dann erhalten Sie genau das gleiche Suchfenster. Mit einer Ausnahme: starten Sie Ihre Suche über das Suchfeld im Launcher, wird über das gesamte Dateisystem gesucht. Das ist recht hilfreich, um bestimmte Systemdateien ausfindig zu machen.
Die Suche wird nach der Eingabe in das Suchfeld jedoch nicht sofort gestartet, sondern Sie können die Suchangabe noch verfeinern (Weitere Einstellungen auswählen).
Da der Suchparameter, den Sie im Suchfeld eingeben, in das Formularfeld Name enthält eingetragen wird, sollten Sie hier nur einen Begriff eingeben. Mehrere, mit Leerzeichen getrennte Begriffe führen hier ebenso zu einer leeren Ergebnisliste wie der oben beschriebene Trick mit dem Pluszeichen.
Mittwoch, 21. Januar 2009
Hintergrundbilder
Wie im vorherigen Beitrag beschrieben, können Sie beliebige Hintergrundbilder für den Launcher wählen. Aber was nützt ein Feld voll Blumen oder das Portrait eines geliebten Menschen als Hintergrundbild, wenn es vom Launcher zu einem grossen Teil verdeckt wird?
Besser wäre da ein spezielles Hintergrundbild für den Aspire One, der die Aufteilung des Launchers berücksichtigt, dabei aber vielleicht nicht ganz so zurückhaltend ist wie das original Hintergrundbild.
Im Beitrag Enhanced Wallpaper des englischen Aspire One User Forums hat Jordan S. Panagsagan einen sehr schönen Desktop-Hintergrund in verschiedenen Farbvariationen als Photoshop-Datei veröffentlicht (letzer Beitrag Seite 1). Diese darf als Open Source, wie vom Autor ausdrücklich erwähnt, beliebig angepasst werden. Die sieben Farbvarianten finden Sie am Ende dieses Beitrags zum direkten Download.
Auf der Seite 2 des Forumsbeitrags finden Sie eine weitere, amüsante Variation dieses Desktop-Themas mit Tux, dem Linux-Pinguin.






Besser wäre da ein spezielles Hintergrundbild für den Aspire One, der die Aufteilung des Launchers berücksichtigt, dabei aber vielleicht nicht ganz so zurückhaltend ist wie das original Hintergrundbild.
Im Beitrag Enhanced Wallpaper des englischen Aspire One User Forums hat Jordan S. Panagsagan einen sehr schönen Desktop-Hintergrund in verschiedenen Farbvariationen als Photoshop-Datei veröffentlicht (letzer Beitrag Seite 1). Diese darf als Open Source, wie vom Autor ausdrücklich erwähnt, beliebig angepasst werden. Die sieben Farbvarianten finden Sie am Ende dieses Beitrags zum direkten Download.
Auf der Seite 2 des Forumsbeitrags finden Sie eine weitere, amüsante Variation dieses Desktop-Themas mit Tux, dem Linux-Pinguin.






Hintergrund ändern
Die meisten Betriebssysteme bieten als Benutzeroberfläche einen mit Icons belegbaren Desktop an, dessen Hintergrund ausgetauscht werden kann.
Auf der Standard-Oberfläche des Aspire One, dem Launcher, befinden sich die vier Programmgruppen mit je drei Programmsymbolen zum schnellen Starten der beliebtesten Programme. Darüber befindet sich eine Suchleiste, darunter Buttons für die Einstellungen und die Hilfe, sowie die Leiste (engl.: Panel). Alles andere ist ein Hintergrundbild, das beliebig geändert werden kann. Auch hier spricht man von einem Desktop-Hintergrund.
Verschiedene Programme bieten einen Wechsel des Hintergrundbildes an. Zum Beispiel können Sie in Firefox mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Grafik klicken und den Eintrag Als Hintergrund einrichten ... auswählen. Auch gThumb bietet unter Tools einen Menüeintrag Set Image as Wallpaper an. Aber unter Linpus Linux haben diese Optionen keine Auswirkung. Der Desktop-Hintergund wird dadurch nicht geändert.
Die Lösung finden Sie im Desktop-Menü. Dort gibt es im Untermenü Einstellungen den Punkt Hintergrundeinstellungen. Hier können Sie eine Liste anlegen, in der Sie Hintergrundbilder aus den verschiedensten Speicherorten eintragen können. Tatsächlich wird der Desktop-Hintergrund sofort geändert. Doch Linpus Linux zeigt sich auch hier zickig, nach einem Neustart ist wieder das alte Desktop-Bild da.
Damit unter Linpus Linux der Desktop-Hintergrund dauerhaft geändert werden kann, müssen die Bilder im Ordner /usr/share/xfce4/backdrops abgelegt sein.
Für diesen Ordner benötigen Sie Root-Rechte, also führt der Weg wieder einmal über das Terminal. Öffnen Sie mit dem Dateimanager den Ordner, in dem sich das gewünschte Hintergrundbild befindet und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Platz neben der Datei. Wählen Sie Open Terminal Here und geben Sie dann folgenden befehl ins Terminal ein:
sudo cp bild.png /usr/share/xfce4/backdrops
Den Dateinamen bild.png müssen Sie natürlich in den tatsächlichen Namen der Datei ändern, die Sie kopieren möchten.
Jetzt öffnen Sie wieder die Hintergrundeinstellungen und wählen mit einem Klick auf das Dateisymbol hinter dem Feld File die Datei aus, die Sie gerade kopiert haben. Der Dateidialog ist auf den Ordner backdrops voreingestellt.
Auf der Standard-Oberfläche des Aspire One, dem Launcher, befinden sich die vier Programmgruppen mit je drei Programmsymbolen zum schnellen Starten der beliebtesten Programme. Darüber befindet sich eine Suchleiste, darunter Buttons für die Einstellungen und die Hilfe, sowie die Leiste (engl.: Panel). Alles andere ist ein Hintergrundbild, das beliebig geändert werden kann. Auch hier spricht man von einem Desktop-Hintergrund.
Verschiedene Programme bieten einen Wechsel des Hintergrundbildes an. Zum Beispiel können Sie in Firefox mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Grafik klicken und den Eintrag Als Hintergrund einrichten ... auswählen. Auch gThumb bietet unter Tools einen Menüeintrag Set Image as Wallpaper an. Aber unter Linpus Linux haben diese Optionen keine Auswirkung. Der Desktop-Hintergund wird dadurch nicht geändert.
Die Lösung finden Sie im Desktop-Menü. Dort gibt es im Untermenü Einstellungen den Punkt Hintergrundeinstellungen. Hier können Sie eine Liste anlegen, in der Sie Hintergrundbilder aus den verschiedensten Speicherorten eintragen können. Tatsächlich wird der Desktop-Hintergrund sofort geändert. Doch Linpus Linux zeigt sich auch hier zickig, nach einem Neustart ist wieder das alte Desktop-Bild da.
Damit unter Linpus Linux der Desktop-Hintergrund dauerhaft geändert werden kann, müssen die Bilder im Ordner /usr/share/xfce4/backdrops abgelegt sein.
Für diesen Ordner benötigen Sie Root-Rechte, also führt der Weg wieder einmal über das Terminal. Öffnen Sie mit dem Dateimanager den Ordner, in dem sich das gewünschte Hintergrundbild befindet und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Platz neben der Datei. Wählen Sie Open Terminal Here und geben Sie dann folgenden befehl ins Terminal ein:
sudo cp bild.png /usr/share/xfce4/backdrops
Den Dateinamen bild.png müssen Sie natürlich in den tatsächlichen Namen der Datei ändern, die Sie kopieren möchten.
Jetzt öffnen Sie wieder die Hintergrundeinstellungen und wählen mit einem Klick auf das Dateisymbol hinter dem Feld File die Datei aus, die Sie gerade kopiert haben. Der Dateidialog ist auf den Ordner backdrops voreingestellt.
Sonntag, 30. November 2008
Hintergrund ändern
Ähnlich wie bei den Gruppennamen, so liefert die Konfigurationsdatei des Launchers auch Hinweise auf den Speicherort der Grafiken, auf die der Launcher zugreift. Hintergrund-Grafiken und anderes befindet sich im Ordner
/usr/share/backgrounds/images/
Mit einem passenden Grafikprogramm, z.B. GIMP aus dem Acer-Softwarepool können Sie diese Grafiken verändern oder neue Elemente zum Austausch erstellen. Achten Sie darauf, die Originaldateien zu sichern und verwenden Sie sowohl gleiche Dateinamen als auch das gleiche Grafikformat (PNG) wie die Originale, die Sie ersetzen möchten.
Nachtrag: Die hier erwähnten Hintergrundgrafiken beziehen sich auf die Programmgruppen im Launcher, die in vier bzw. fünf verschiedenen Farben aufgeteilt sind. Zum Ändern des Desktop-Hintergrunds (der darunterliegende, graue Bereich) gibt es einen eigenen Beitrag mit gleichem Titel.
/usr/share/backgrounds/images/
Mit einem passenden Grafikprogramm, z.B. GIMP aus dem Acer-Softwarepool können Sie diese Grafiken verändern oder neue Elemente zum Austausch erstellen. Achten Sie darauf, die Originaldateien zu sichern und verwenden Sie sowohl gleiche Dateinamen als auch das gleiche Grafikformat (PNG) wie die Originale, die Sie ersetzen möchten.
Nachtrag: Die hier erwähnten Hintergrundgrafiken beziehen sich auf die Programmgruppen im Launcher, die in vier bzw. fünf verschiedenen Farben aufgeteilt sind. Zum Ändern des Desktop-Hintergrunds (der darunterliegende, graue Bereich) gibt es einen eigenen Beitrag mit gleichem Titel.
Mehr als 12 Einträge
Eine Gruppenseite im Launcher umfasst maximal 12 Einträge, nummeriert von 0 bis 11. Die ersten drei Einträge jeder Gruppe werden im Startbildschirm gezeigt. Was aber geschieht, wenn Sie mehr als zwölf Einträge in eine Gruppe aufnehmen?
Relativ unspektakulär wird dann rechts in die Titelseite ein Verweis geschrieben, z.B. 1/2, wenn die Gruppe über zwei Seiten aufgeteilt und die erste davon gezeigt wird. Ein kleiner Pfeil ermöglicht das Blättern zwischen den Seiten.
Es besteht auch die Möglichkeit von Untermenüs. Der Eintrag Spiele ist ein Beispiel dafür. Mit etwas Geduld und Verständnis für die XML-Struktur können Sie anhand dieses Beispiels weitere Untermenüs nachbauen.
Es bleibt die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, mehrere Seiten oder Untermenüs pro Gruppe aufzubauen. Letztlich ist der Zugriff über das Desktop-Menü schneller und übersichtlicher. Vor allem dann, wenn es über die Leiste dauerhaft zur Verfügung steht. Und neue Programme werden bis auf wenige Ausnahmen dem Desktop-Menü automatisch hinzugefügt.
Relativ unspektakulär wird dann rechts in die Titelseite ein Verweis geschrieben, z.B. 1/2, wenn die Gruppe über zwei Seiten aufgeteilt und die erste davon gezeigt wird. Ein kleiner Pfeil ermöglicht das Blättern zwischen den Seiten.
Es besteht auch die Möglichkeit von Untermenüs. Der Eintrag Spiele ist ein Beispiel dafür. Mit etwas Geduld und Verständnis für die XML-Struktur können Sie anhand dieses Beispiels weitere Untermenüs nachbauen.
Es bleibt die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, mehrere Seiten oder Untermenüs pro Gruppe aufzubauen. Letztlich ist der Zugriff über das Desktop-Menü schneller und übersichtlicher. Vor allem dann, wenn es über die Leiste dauerhaft zur Verfügung steht. Und neue Programme werden bis auf wenige Ausnahmen dem Desktop-Menü automatisch hinzugefügt.
Gruppen umbenennen
In der Konfigurationsdatei können die vier Launcher-Gruppen nicht wie Programme einfach mit einem Name-Attribut umbenannt werden.
Aber die dritte Zeile eines Gruppeneintrags gibt wertvolle Hinweise darauf, welche Datei bearbeitet werden muss. Der Tag directory_file umschliesst einen Pfad zu einer Datei im Verzeichnis /usr/share/desktop-directories/. Die Directory-Datei ist inhaltlich der Desktop-Datei ähnlich, sie beherbergt vor allem Übersetzungen des Titels.
Um z.B. den Titel für das Menü Verbinden zu ändern, sichern Sie das Original und öffnen Sie die Datei im Texteditor:
sudo mousepad /usr/share/desktop-directories/Connect.directory
Ändern Sie die Zeile Name[de]=Verbinden in Name[de]=Internet und speichern Sie die Datei. Nach einem Neustart präsentiert sich der Launcher mit dem neuen Gruppennamen.
Aber die dritte Zeile eines Gruppeneintrags gibt wertvolle Hinweise darauf, welche Datei bearbeitet werden muss. Der Tag directory_file umschliesst einen Pfad zu einer Datei im Verzeichnis /usr/share/desktop-directories/. Die Directory-Datei ist inhaltlich der Desktop-Datei ähnlich, sie beherbergt vor allem Übersetzungen des Titels.
Um z.B. den Titel für das Menü Verbinden zu ändern, sichern Sie das Original und öffnen Sie die Datei im Texteditor:
sudo mousepad /usr/share/desktop-directories/Connect.directory
Ändern Sie die Zeile Name[de]=Verbinden in Name[de]=Internet und speichern Sie die Datei. Nach einem Neustart präsentiert sich der Launcher mit dem neuen Gruppennamen.
Samstag, 29. November 2008
Beispiele
Im ersten Beispiel wurde das Programm Gedit dem Launcher hinzugefügt, der Programmname geändert und ein alternatives Icon zu Darstellung im Launcher angegeben.

Die Darstellung des Quelltextes stammt ebenfalls aus Gedit. Klicken Sie auf das Bild, um es in voller Auflösung zu sehen.

So stellt sich der Eintrag anschliessend in der Launcher-Gruppe Arbeit dar.
Im zweiten Beispiel wurden drei neue Programme im Bereich Dateien hinzugefügt.

Die Darstellung des Quelltextes stammt ebenfalls aus Gedit. Klicken Sie auf das Bild, um es in voller Auflösung zu sehen.
So stellt sich der Eintrag anschliessend in der Launcher-Gruppe Arbeit dar.
Im zweiten Beispiel wurden drei neue Programme im Bereich Dateien hinzugefügt.

- der System-Monitor als Download von Acer
- GParted mit einem neuen Icon
- Baobab, das bereits ab Werk installiert ist
Programm-Icons anpassen
Genau, wie über die Konfigurationsdatei des Launchers Programmnamen unabhängig von den Vorgaben der Desktop-Datei geändert werden können, so können dort auch Verweise auf alternative Programm-Icons eingetragen werden.
Viele Programme bringen unter Linux nur einfache Icons mit einer maximalen Grösse von 48 x 48 Pixeln mit. Das ist zu klein für den Launcher; die Icons, die Acer-Programme im Launcher mitbringen, sind 90 x 90 Pixel gross. Zu kleine Icon werden im Launcher interpoliert und wirken daher unscharf.
Icons können als einfache Grafik mit einem transparenten Hintergrund gespeichert werden. Das bevorzugte Format ist PNG. Kopieren Sie die Grafikdatei in das Verzeichnis /usr/share/pixmaps/ - via Terminal oder im Dateimanager.
Anschliessend wird das Icon in der Konfigurationsdatei des Launchers eingetragen, die Syntax ist icon="dateiname.png" inklusive des Leerzeichens vor dem Eintrag.
Beispiele dazu sehen Sie im folgenden Beitrag.
Viele Programme bringen unter Linux nur einfache Icons mit einer maximalen Grösse von 48 x 48 Pixeln mit. Das ist zu klein für den Launcher; die Icons, die Acer-Programme im Launcher mitbringen, sind 90 x 90 Pixel gross. Zu kleine Icon werden im Launcher interpoliert und wirken daher unscharf.
Icons können als einfache Grafik mit einem transparenten Hintergrund gespeichert werden. Das bevorzugte Format ist PNG. Kopieren Sie die Grafikdatei in das Verzeichnis /usr/share/pixmaps/ - via Terminal oder im Dateimanager.
Anschliessend wird das Icon in der Konfigurationsdatei des Launchers eingetragen, die Syntax ist icon="dateiname.png" inklusive des Leerzeichens vor dem Eintrag.
Beispiele dazu sehen Sie im folgenden Beitrag.
Programme hinzufügen
Programme, die Sie über das Live-Update hinzufügen, werden automatisch in die Konfigurationsdatei des Launchers eingetragen. Dabei verlieren Sie aber alle bisherigen Änderungen. Sie müssen also zu Ihrem letzten Backup dieser Datei zurück und diese Programme manuell hinzufügen. Möchten Sie ein Programm in den Launcher eintragen, das Sie z.B. über das Terminal installiert haben, dann bleibt kein anderer Weg, als dies manuell zu machen.
Öffnen Sie die Konfigurationsdatei über das Terminal:
sudo mousepad /home/user/.config/xfce4/desktop/group-app.xml
Statt Mousepad können Sie natürlich auch Gedit oder einen anderen Texteditor Ihrer Wahl aufrufen.
Suchen Sie die Gruppe, in die das neue Programm aufgenommen werden soll und duplizieren Sie eine Zeile. Dann passen Sie die Sequenznummer und den Programmnamen an. Hier benötigen Sie wieder den original Programmnamen. Das ist die gleiche Bezeichnung, die Sie verwenden, um das Programm mit Alt-F2 zu öffnen.
Vergessen Sie nicht, Sicherheitskopien der geänderten Datei anzulegen. Der neue Eintrag wird nach einem Neustart im Launcher angezeigt.
Öffnen Sie die Konfigurationsdatei über das Terminal:
sudo mousepad /home/user/.config/xfce4/desktop/group-app.xml
Statt Mousepad können Sie natürlich auch Gedit oder einen anderen Texteditor Ihrer Wahl aufrufen.
Suchen Sie die Gruppe, in die das neue Programm aufgenommen werden soll und duplizieren Sie eine Zeile. Dann passen Sie die Sequenznummer und den Programmnamen an. Hier benötigen Sie wieder den original Programmnamen. Das ist die gleiche Bezeichnung, die Sie verwenden, um das Programm mit Alt-F2 zu öffnen.
Vergessen Sie nicht, Sicherheitskopien der geänderten Datei anzulegen. Der neue Eintrag wird nach einem Neustart im Launcher angezeigt.
Freitag, 28. November 2008
Programmnamen ändern
Programmnamen können grundsätzlich in der Desktop-Datei geändert werden. Zusätzlich besteht in der Konfigurationsdatei des Launchers die Möglichkeit, Programmnamen unabhängig vom Inhalt der Desktop-Datei zu benennen.
Im folgenden Beispiel wird beschrieben, wie die Bezeichnungen für die Textverarbeitung und die Tabellenkalkulation im Launcher sinnvoll verkürzt werden können.
Öffnen Sie dazu die Konfigurationsdatei wie im vorherigen Beitrag beschrieben. Suchen Sie die Einträge für das Works-Menü. Suchen Sie die Sequenz 0 und tragen Sie dort, nach einem zusätzlichen Leerzeichen, name="Texte" ein. Verfahren Sie genau so mit der Sequenz 1, der Name dort ist Tabellen.

Sichern Sie die Datei. Die Änderungen werden nach einem Neustart im Launcher sichtbar.
Im folgenden Beispiel wird beschrieben, wie die Bezeichnungen für die Textverarbeitung und die Tabellenkalkulation im Launcher sinnvoll verkürzt werden können.
Öffnen Sie dazu die Konfigurationsdatei wie im vorherigen Beitrag beschrieben. Suchen Sie die Einträge für das Works-Menü. Suchen Sie die Sequenz 0 und tragen Sie dort, nach einem zusätzlichen Leerzeichen, name="Texte" ein. Verfahren Sie genau so mit der Sequenz 1, der Name dort ist Tabellen.

Sichern Sie die Datei. Die Änderungen werden nach einem Neustart im Launcher sichtbar.
Die Launcher-Konfigurationsdatei
Nach dem Aufstarten zeigt der Aspire One keinen klassischen Desktop, sondern den Acer-eigenen Launcher. Die dort enthaltenen Einträge können individuell konfiguriert werden.
Die einfachste Methode haben Sie vielleicht schon kennen gelernt: das Verändern der Position eines Eintrags. Dazu öffnen sie eine der vier Gruppen mit einem Klick auf den grossen Pfeil. Klicken Sie auf das Symbol, das Sie verschieben möchten, halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie es auf den neuen Platz. Alle anderen Symbole rücken eine Postion weiter nach rechts.
Was aber, wenn Sie Namen verändern oder Programme hinzufügen möchten? Dann führt kein Weg an der Konfigurationsdatei vorbei. Sie heisst group-app.xml und befindet sich in einem versteckten Verzeichnis. Da die Datei nur vom Superuser geändert werden kann, führt der Weg über das Terminal. Geben Sie dort als Root folgendes ein:
cd /home/user/.config/xfce4/desktop/
und öffnen Sie die Datei anschliessend im Texteditor:
mousepad group-app.xml
Stellen Sie den Texteditor Mousepad zunächst für die Bearbeitung von Quelltext ein, indem Sie unter Optionen die Einträge Zeilenumbruch, Zeilennummern und Auto-Einzug anwählen.
Sollten Sie Gedit bevorzugen, so gibt es dort ähnliche Einstellungen. Darüber hinaus verfügt Gedit über die Möglichkeit, Syntaxelemente farbig hervorzuheben und den Einzug individuell einzustellen – z.B. auf weniger verschwenderische zwei statt acht Stellen. Damit fällt die Bearbeitung von Quelltext leichter.
Es schadet nicht, die Datei erst ein wenig aufzuräumen, denn was die Acer-Entwickler hier hinterlassen haben, gleicht einem unaufgeräumten Tisch in einem Fast-Food-Restaurant. Einrückungen sind uneinheitlich, Sortierungen sind durcheinander geraten, nicht existente Programme sind auskommentiert und das auch noch uneinheitlich. Es liegt also ziemlich viel Müll in der Datei, den Sie getrost aufräumen können, um nachher mehr Übersicht zu gewinnen.
Kommentare sehen in XML so aus:
<!-- Text -->
Das können Sie getrost löschen, auch wenn es über mehrere Zeilen geht. Sie können aber auch Ihre eigenen Kommentare setzen, um Übersicht zu gewinnen.
Sortieren Sie die Einträge, die mit app sequence= beginnen, nach der Reihenfolge ihrer Sequenznummer. Das verbessert die Übersicht enorm.
Wichtig
Speichern Sie ständig Versionen-Backups der aktuellen Datei und der letzten Änderung. Sobald Sie nämlich ein Programmupdate von Acer installieren, verlieren Sie sämtliche Änderungen und finden die Konfigurationsdatei wieder in ihrer alten Fassung vor, plus dem neuen Programm. Sie müssen dann also den neuen Eintrag kopieren, Ihre letzte Fassung wieder herstellen und die zusätzliche Zeile dort einfügen.
Die Installation von Programmen, die aus anderen Quellen stammen, haben auf die Launcher-Konfiguration keinen Einfluss. Möchten Sie diese Programme zum Launcher hinzufügen, so muss dies manuell geschehen. Wie, erfahren Sie in einem der nächsten Blog-Einträge.
Die einfachste Methode haben Sie vielleicht schon kennen gelernt: das Verändern der Position eines Eintrags. Dazu öffnen sie eine der vier Gruppen mit einem Klick auf den grossen Pfeil. Klicken Sie auf das Symbol, das Sie verschieben möchten, halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie es auf den neuen Platz. Alle anderen Symbole rücken eine Postion weiter nach rechts.
Was aber, wenn Sie Namen verändern oder Programme hinzufügen möchten? Dann führt kein Weg an der Konfigurationsdatei vorbei. Sie heisst group-app.xml und befindet sich in einem versteckten Verzeichnis. Da die Datei nur vom Superuser geändert werden kann, führt der Weg über das Terminal. Geben Sie dort als Root folgendes ein:
cd /home/user/.config/xfce4/desktop/
und öffnen Sie die Datei anschliessend im Texteditor:
mousepad group-app.xml
Stellen Sie den Texteditor Mousepad zunächst für die Bearbeitung von Quelltext ein, indem Sie unter Optionen die Einträge Zeilenumbruch, Zeilennummern und Auto-Einzug anwählen.
Sollten Sie Gedit bevorzugen, so gibt es dort ähnliche Einstellungen. Darüber hinaus verfügt Gedit über die Möglichkeit, Syntaxelemente farbig hervorzuheben und den Einzug individuell einzustellen – z.B. auf weniger verschwenderische zwei statt acht Stellen. Damit fällt die Bearbeitung von Quelltext leichter.
Es schadet nicht, die Datei erst ein wenig aufzuräumen, denn was die Acer-Entwickler hier hinterlassen haben, gleicht einem unaufgeräumten Tisch in einem Fast-Food-Restaurant. Einrückungen sind uneinheitlich, Sortierungen sind durcheinander geraten, nicht existente Programme sind auskommentiert und das auch noch uneinheitlich. Es liegt also ziemlich viel Müll in der Datei, den Sie getrost aufräumen können, um nachher mehr Übersicht zu gewinnen.
Kommentare sehen in XML so aus:
<!-- Text -->
Das können Sie getrost löschen, auch wenn es über mehrere Zeilen geht. Sie können aber auch Ihre eigenen Kommentare setzen, um Übersicht zu gewinnen.
Sortieren Sie die Einträge, die mit app sequence= beginnen, nach der Reihenfolge ihrer Sequenznummer. Das verbessert die Übersicht enorm.
Wichtig
Speichern Sie ständig Versionen-Backups der aktuellen Datei und der letzten Änderung. Sobald Sie nämlich ein Programmupdate von Acer installieren, verlieren Sie sämtliche Änderungen und finden die Konfigurationsdatei wieder in ihrer alten Fassung vor, plus dem neuen Programm. Sie müssen dann also den neuen Eintrag kopieren, Ihre letzte Fassung wieder herstellen und die zusätzliche Zeile dort einfügen.
Die Installation von Programmen, die aus anderen Quellen stammen, haben auf die Launcher-Konfiguration keinen Einfluss. Möchten Sie diese Programme zum Launcher hinzufügen, so muss dies manuell geschehen. Wie, erfahren Sie in einem der nächsten Blog-Einträge.
Montag, 17. November 2008
XFCE und der Launcher
Linpus Linux verwendet in der Acer-Variante nicht den Original-Desktop von Fedora 8, sondern die auf kleine Bildschirme optimierte Benutzeroberfläche von XFCE. Davon sieht der Benutzer allerdings wenig, denn nach dem Aufstarten des Aspire One präsentiert sich der Launcher von Acer mit seinen vier Arbeitbereichen, dem Suchfenster am oberen und der Leiste am unteren Bildschirmrand.
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